PRESSETEXT: Dorothee Hermann, SWP Januar 2018

In der Werkserie „closely“ gelingt es Anne-Christine Klarmann die Gegensätze Klarheit und Rätsel zum Ausdruck zu bringen.Sie arbeitet mit technisch erzeugten Rasterstrukturen, die sie in die Sphäre der Malerei transferiert. Ihre Bilder offerieren eine helle Weite, in der sich der Blick verlieren kann. Oder man versucht , diazahllos seriellen Docs zu Binnen-Landschaften oder sternbildähnlichen Konstellationen zu verbinden- wie es die Künstlerin teilweise selbst getan hat. Ausgangsmaterial der Zeichnungen sind Lochbänder, die zur Steuerung alter Textilmaschinen dienten. Es sind Fundstücke aus der ehemaligen Egeria-Fabrik in Lustnau. (…)

2015 Videos: Dorothea Dieckmann STILL VIDEOS

Liebe Kunstfreunde, liebe ACK, auch wenn sie als bildende Künstlerin weit über die Region, ja über das Land hinaus bekannt ist, kennen vielleicht nicht alle von Ihnen die Zeichnungen und Gemälde von ACK. Schließlich geht es in der Ausstellung hier und heute um einen Einblick in einen anderen Bereich ihres Werks: die Videoarbeiten. Trotzdem möchte ich Ihre Einbildungskraft zunächst von den Bildschirmen ablenken und kurz auf einige Merkmale ihres Schaffens auf Papier und Leinwand aufmerksam machen, um uns für die Besonderheiten der Werke zu sensibilisieren, die sich um uns herum auf den Monitoren – buchstäblich – abspielen. ..weiterlesen (pdf)

2014 lines_Ausstellung in Riedlingen
„Lines“ heißt der Zyklus in Anne-Christine Klarmanns Arbeit, der heute im Mittelpunkt der Ausstellung steht. Und tatsächlich, wir sehen in diesem neuesten Teil ihres Werks Kompositionen, die aus dem grundlegenden geometrischen Ausdrucksmittel, der Linie, Zeichnungen von ungewöhnlicher Kraft und Vielfalt gewinnen. Das englische Wort „Lines“ hilft uns, das Potential der Linie zu verstehen. Wir kennen es aus der Sprache der Reise: Ocean Lines bezeichnen Schiffsrouten, Railway Lines sind Eisenbahnstrecken. Das bedeutet: „Lines“ sind Verbindungen, aber auch Grenzverläufe. ..weiterlesen (pdf)

PRESSETEXTE--------- Tübingen (pdf) ---------Tettnang (pdf)

2013 im Begriff_Ausstellung in Ravensburg
Zu sehen sind Zeichnungen auf Papier/MDF und auf Zement sowie großformatige Zeichnungen auf Leinwand. Die Arbeiten stammen aus den Jahren 2011 und 2012 und beschäftigen sich in subtiler Weise mit Sichtweiten, Erinnerungen und Aufbruchsituationen. Der Titel IM BEGRIFF bezeichnet die Prozesshaftigkeit der Werke, eine Aufbruchstimmung, in der sich die noch „im Begriff“ verpuppte Aussage entfalten will.
Klarmanns Arbeiten bewegen sich im Grenzbereich zwischen Malerei, Zeichnung und  Strukturbildern, die mit den Nuancen einer sehr reduzierten Farbpalette arbeiten. Im Vordergrund  aber steht die Linie.  Klarmann selbst sieht sich deshalb auch als „Zeichnerin“. ..weiterlesen (pdf)

2012 Clemens Ottnad M.A.
Die neuen Arbeiten der in Reutlingen lebenden Künstlerin gelten so auch gemeinhin den Kartierungen des Unbekannten. Auf Papiergründen in Mischtechniken (mit Graphit, Acryl, Öl und anderen Materialien) aufgebaut erscheinen die fein lasierenden Schichten – Farbareale übereinander und gegeneinander verschoben, Zeichen um Zeichen, Linie für Linie – wie freigelegte Sedimentschichten archäologischer Ausgrabungsstätten, die dem Betrachter unversehens und über das persönliche Erleben hinaus Einblicke gewähren in fremde Zeit und fremde Orte, Fremdreisen sozusagen auf die anderen Seiten menschlicher Existenz, die immer in fließenden Schwebezuständen von Gesehenem und Geschautem, Erinnertem und Vergessenen, von Wissen und dem Unbewusstem gehalten sind. ...weiterlesen (pdf)

Lineare Wegspuren, durch chromatische Lasuren fliessend halb verborgen, in der Bildkomposition mit Farbinseln verankert, Relikte der sichtbaren Dingewelt ebenso wie ahnbare Rückstände von persönlichn Erinnertem wie archaisch Gewusstem gleichermassen: Die Arbeiten von Anne-ChristineKlarmann entwickeln - bei aller scheinbar selbstvergessen poetischen Diffusion des So-Seins und zugleich doch auch Anders-Sein-Könnens -Möglichkeitssinne einer Vorstellungswelt, die stets im Begriff ist, ganz konkrete Formen anzunehmen.

2012 Wolfgang Stöhr
Das technische Vorgehen erzeugt Vielschichtigkeit, Transparenz, Tiefe… Doch kaum hat sich das Auge irgendwo verhakt, schwimmt das Bild schon wieder… wird diffus, muss neu justiert werden… Was ist sie richtige SICHTWEITE für diese ungeheure Zartheit, Fragilität, Sensibilität der Liniengefüge, Kringel, Fetzen… oft gebrochen und sich doch immer wieder fortsetzend… ? Welches ist die „richtige“ Nähe, die richtige Distanz für diese malerisch erzeugten Räume…, und was macht die meist geradlinig hineingewebte Zeichnung mit ihnen…? . ...weiterlesen (pdf)

2010 Barabara Krämer M.A.
Authentisch, intuitiv, ehrlich – mit diesen drei Adjektiven findet sich AC Klarmanns Kunst häufig beschrieben. In der hier vorgestellten Serie _basics meint dies konkret die bildnerische Einholung des Wesentlichen mit den Mitteln der Zeichnung. Das Prinzip der Reduktion verfolgend spürt Klarmann der Gleichwertigkeit von Struktur und Linie nach. ...weiterlesen (pdf) ____english(pdf)

2010 Peter Ertle, Schwäbisches Tagblatt
Die Meister der Reduktion wirken ja oft so steril und priesterlich. Wie anders die Zeichnungen der 1963 geborenen "Künstlerbündlerin" Anne-Christine Klarmann, die noch bis zum morgeigen Samstag in der Künstlerbundgalerie zu sehen sind. Reduziert sind sie, aber leicht, spielerisch, positiv, unaufdringlich, heiter und klug.....weiterlesen (pdf)

2009 Künstlergespräch lässt in die Tiefe der Bilder blicken, Stadtnachrichten Tettnang
Zum Abschluss der Ausstellung „Kunst lehren, Kunst schaffen“ in der Galerie im Schlosspark mit Arbeiten von vier Kunsterziehern hat Spectrum Kultur zum Künstlergespräch mit der Reutlinger Kunsterzieherin Anne-Christine Klarmann eingeladen. Für alle Beteiligten ist es zum echten Kunsterlebnis geworden...weiterlesen (pdf)

2008 Jochen Dethlefs
Die dritte Ausstellung der Galerie Op-Art präsentiert abstrakte Kunst. Die einfachen Grundkenntnisse, das Grundsätzliche, das Einmaleins, aber auch die Urbilder menschlicher Vorstellungsmuster, die Archetypen, nennt sie basics , nach denen auch die Arbeiten der Ausstellung benannt sind. Basics sind Strukturdominanten, die das Bewusstsein beeinflussen und präfigurieren ...weiterlesen (pdf)

2008 GALERIEN AKTUELL, Reutlinger Nachrichten
Die Reinigungskraft, die ihr Wägelchen über die Station schiebt, ist sich sicher: Bei den Bildern auf Ebene sechs im Neubau West des Reutlinger Klinikums am Steinenberg müssen Kinder ihre Hände mit im Spiel gehabt haben.Sie liegt komplett daneben. Bei näherem Hinsehen hätte es ihr auffallen müssen: Viel zu ausgeklügelt, technisch viel zu aufwendig sind die Bilder von Anne-Christine Klarmann....weiterlesen (pdf)

2004 Evamaria Blattner, Kunsthistorikerin
Anne-Christine Klarmann arbeitet als Zeichnerin. Parallel dazu entstehen auch bewegte Bilder - Diaprojektionen und Filme -, die direkte und verständliche Inhalte vermitteln und den Betrachter unmittelbar ansprechen. Eher zurückhaltend dagegen ist die Wirkung der Zementtafeln. Auf "grundrisse" verarbeitet die Künstlerin Grundrisse unterschiedlicher Klöster. Diese werden auf eine grobe Zementoberfläche eingeritzt und anschließend .. ...weiterlesen (pdf)